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Jack gelangt nach Kalkutta, 2 Stunden von der Grenze von Bangladesch entfernt und beginnt sofort sich vor allem durch Demonstrationen für die verschwundenen Kinder einzusetzen.

 

« Das Problem der falschen Adoptionen beschäftigte mich weiterhin und ich war entschlossen die Arbeit am neuen Ort fortzusetzen. Ich sagte mir, dass die Sprache die gleiche  und die Probleme sehr ähnlich seien»

 

Gleichzeitig engagiert er sich im Werk von Mutter Teresa, distanziert sich aber nach kurzem wieder davon, da die Philosophie und der Bekehrungseifer von Mutter Teresa ihm nicht zusagten.

Von diesem Zeitpunkt an beginnt Jack, ganz auf sich alleine gestellt, seine Arbeit als Arzt für die Ärmsten und Benachteiligten in den Slums unter der Brücke von Howrah.

 

«An diesem Ort war die Armut besonders schlimm. Diese Menschen waren Flüchtlinge aus Bangladesch, die Schreckliches durchgemacht hatten. Sie besassen nichts, waren auf der Suche nach Arbeit und lebten in ständiger Angst, ausgewiesen zu werden. Die Not war sehr gross. Viele dieser Menschen waren krank, es gab Epidemien von Malaria, Mumps, Varizellen und vielen weiteren Krankheiten.»

1979
Gefängnis

Die Regierung stuft die Arbeit von Jack Preger als illegal ein, er wird mehrfach des Landes verwiesen und da er sich diesem Befehl widersetzt, wird er ins Gefängnis geworfen.

 

« Die Indisch-Britischen Katholiken verehren den Heiligen Antonius von Padua in besonderer Weise. Als ich in grossen Schwierigkeiten steckte, riet mir ein Angestellter, traditionsgemäß würde man dem Heiligen nicht eine Kerze darbringen, sondern an einem Montag ein Brot senden, welches nach der Messe an die Gläubigen verteilt würde(….). Als ich die Kirche verliess, wurde ich festgenommen und ins Gefängnis geworfen.

 

Ich fand diese Reaktion des Heiligen schon sehr speziell und aussergewöhnlich. Kurz zuvor hatte ich ihm ein Brot dargebracht und nun fand ich mich auf dem nackten Boden einer Gefängniszelle wieder. Wie sich aber herausstellen sollte, war dies das Beste, was mir passieren konnte...»

 

Als Jack Preger aus dem Gefängnis entlassen wurde, wurde ihm sein Pass abgenommen mit der Auflage, dass er für die Dauer des Prozesses Indien nicht verlassen dürfe.

 

«Somit konnte ich während 8.5 Jahren unbehelligt und ohne Visumprobleme arbeiten, solange sollte mein Prozess dauern…»

Korruption

Jeden Morgen hängt Jack Preger Planen auf dem Gehsteig der Middleton Row in einem wohlhabenden Stadtviertel auf, um seine Sprechstunde abzuhalten. Am Abend wird alles aufgeräumt und weggeputzt, wie wenn nie etwas dagewesen wäre.

 

 « Wo auch immer ich versuchte eine medizinische Station aufzubauen, verlangte die Mafia von den Ärzten 100 Rupien. Ich habe es aber vorgezogen, stattdessen Anwälte zu bezahlen, die einen Prozess gegen diese Art von Korruption führten, damit sie definitiv beendet werden konnte (…). Dies gelang schlussendlich auch, sodass wir nichts mehr bezahlen mussten für das Privileg Menschen heilen zu können. »

So war also die erste Strassenklinik auf einem Gehsteig entstanden und seither sind nach diesem Vorbild weltweit weitere Kliniken geschaffen worden, sodass wir von einer globalen Bewegung, welche als „Street Medicine“ bezeichnet wird, sprechen können.

In den 8.5 Jahren, während denen der Prozess gegen ihn andauerte, hat sich Jack Preger weder von Gefängnis, noch von Ausweisung oder Korruption aufhalten lassen, sein Werk weiterzuführen.

Strassenklinik

Weder Ausweisung, noch Gefängnis oder Korruption haben Jack Preger jemals daran gehindert, sein Lebenswerk weiterzuführen…

Das kostenlose Angebot der vier Strassenkliniken von Calcutta Rescue bietet eine sehr wichtige und die einzige Versorgung für die ärmsten Bevölkerungsgruppen, welche wegen dem niedrigen Lebensstandard, schlechtem Ernährungszustand und schlechten hygienischen Bedingungen ein hohes Krankheitsrisiko haben.

 

Da viele von den Patienten keine Arbeit haben oder wegen Krankheit nicht arbeiten können, werden sie von den Mitarbeitern von Calcutta Rescue auch mit Nahrungsmitteln und Transortmöglichkeiten versorgt, damit ein Besuch einer Strassenklinik überhaupt erst möglich wird.

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